1991


Dynamische Jugendliche aus Ottensheim rotten sich zusammen und gebären eine Idee - einen Treffpunkt für Junge und Junggebliebene zu schaffen - das JO.

Die Gründerväter dieser heutigen Kultstätte waren Bayer Bill, Gratt (Wodo) Wolfgang, Scharer Matthias, Gschaider Matthias, Lehner (Bär) Stefan und Campes Franz.

 

1992


Es ist das GRÜNDUNGSJAHR des JO. Nachdem man im Gusenleitnerhaus eine ideale Location gefunden hatte, galt es nun ein Finanzierungs- und Organisationskonzept zu entwerfen. Doch mit viel Fleiß, Schweiß und Einsatzfreude konnten schließlich am

20. April 1992

die ersten Vorstandswahlen abgehalten werden.

 

1993


Ein weiteres (von Bayer Berta mit Weihrauch) gesegnetes Jahr bricht an. Bands wie Spiral Dance, Babelfish und Clot of Snot, verwandeln das JO in eine Konzertarena und bringen das Publikum zum Kochen.
Unter dem Faschingsgschnasmotto "Summer in O-Heim" wird so richtig eingeheizt, für heiße Stimmung sorgen nicht nur die Öfen, sondern auch Bier und Bowle.
Ebenfalls ist dieses Jahr die Geburtsstunde des legendären Open-Air.

 

1994


Das Open-Air hat sich etabliert und vergrößert sich, daher wird um Gemeindeunterstützung gebeten.
Schnelle Schüsse und wenig Tore heißt es nicht nur beim JO-Weihnachtswuzeltunier, sondern auch beim alljährlichen Marktcup.
Das Jo-Gschnas wird diesmal im Gasthof zur Post veranstaltet, die musikalischen Liveacts sind The Frats, No Fashion und P.A.R.K. Eine Party "Speziell für die Jugend", Geburtenjahrgänge von 1975-78 erwünscht, wird im JO gefeiert und wird zum Vorreiter der "Oldies Night".

 

1995


„Schifoan (Snowboarden) is des laiwandste,was ma si nur vorstön kau…“. Zum zweiten Mal beginnt das Jahr mit dem Jo-Schitag in Gosau.
Natürlich darf auch das Gschnas nicht fehlen, diesmal unter dem Motto „Rockey Horror Show“ inklusive dazugehöriger Videoshow.
Das Open-Air wächst und wächst, heuer erstmals dabei die heutig allseits bekannte Band Notwist.

 

1996


Tarockinteressierte werden von Lehner Bär in die großen und mysteriösen Geheimnisse des Tarockspiels eingeweiht. Darauf bricht eine „Tarockmania“ aus.
Wieder machen sich hartgesottene JO’s in den frühen Morgenstunden Richtung Gosau auf. Angekommen machen sich die „Sportler“ sofort ans Werk, während einige sofort einen „Petrocelli-Hütten Marathon“ in Angriff nehmen, suchen andere nach der „wahren Piste“.
Aus einer Filmvorführung bei der unter anderem „Plan 9 from outer space“,gezeigt wird resultiert dann auch das heurige Gschnasmotto.
Das vorher etwas anmutig beginnende Gschnas entwickelt sich dann zu einer wilden Bierschlacht mit Spritzpistolen. Es wird auch wieder der Versuch eines Jo-Marathon gestartet, 24 Stunden im Jo, ausgerüstet mit allen überlebenswichtigen Utensilien. Leider wird er nach 12 Stunden schon wieder abgebrochen.

 


1997


Erstmals Workshops im JO! Neben einem „Fenster Workshop“ wird auch noch ein „Maschinengewehrbastelworkshop“ angeboten. Im Rahmen der Workshops wird auch der Bau eines Roulettetisches in Angriff genommen.
Das Gschnasmotto hat einen kleinen Pferdefuß, da das Absolut dasselbe Motto „Chicago 1930“ hat. Doch kein Problem für die einfallsreichen JO’s. Das Motto wird kurzerhand abgewandelt in „Chicago 1929-Ottensheim darf nicht Chicago werden“.
Dieses Jahr war auch das Gründungsjahr des Beachvolleyballturniers am Rodlspielplatz.

 

1998


Unter einem fernöstlichen Abendstern steht heuer das Gschnas mit dem Motto „Orient“. Natürlich sind Kostüme wieder „verpflichtend“.
Es wird auch ein Marktfest veranstaltet, bei dem das JO selbstverständlich auch vertreten ist mit Kinderbetreuung, Wuzlturnier und Streetball.

 

1999


Viele Planungen bestimmen dieses Jahr: angefangen von einer Gameboymeisterschaft, über einen Ausflug in ein Salzbergwerk, bis hin zu einem Seidlmarathon.

 

2000


Ganz Ottensheim trauert, das seit sieben Jahren existierende Open-Air wird zum letzen Mal veranstaltet. Durch unglückliche Zwischenfälle untersagen die Behören die Weiterführung dieses Events.

 

2001


Ein ganz gewöhnliches Vereinsjahr zieht vorbei. Natürlich werden wieder Events wie Halloweenparty, Gschnas und Weihnachtswuzltunier veranstaltet

 

2002


Abwechslungsreiches Programm im Jugendzentrum, Rastafanda, eine Reggaeband, verwandelt den sonst trostlosen JO-Hof mit fetzigen Rhythmen zum Dancefloor. Selbstverständlich ist auch die lokale Band Jimmy’s Flipper Laden vertreten.
Ebenfalls wird in diesem Jahr das erste Mal der „JO Country Bunker“ veranstaltet, indem junge Bands die Möglichkeit haben vor Publikum aufzutreten. Die erste Renovierungswelle bricht übers JO herein, unter der Führung von Johannes Schöppl (Hauni) kommt es zu Änderungen der Dekoration. Ergebnis dieser Renovierung sind unter anderem die Kronkorkenbilder.
Natürlich ist das Jo auch wieder kulturell aktiv, indem es Günter Linecker bei der Veranstaltung des Lesegartens behilflich ist.
Dem unvergesslichen Open-Air wird mit einer Videoshow gedacht, indem Ausschnitte aus 3 Jahren Open-Air gezeigt werden.

 

2003


Das 1997 durchgeführte Beachvolleyball Turnier am Rodlspielplatz wird wieder aufgegriffen. Sehr viele Anmeldungen und schönes Wetter sorgen dafür das es ein durchschlagender Erfolg wird.
In den folgenden Sommermonaten gönnen sich die Jo’s eine Pause und betreiben eine intensive Studie der nahe liegenden Volksfestbräuche, auch besser bekannt als Festl.

 

2004


Es kommt endgültig zu einem kompletten Umbau.
Nach den Plänen von 2 jungen Nachwuchsarchitekten beginnt Anfang Juli die radikale JO Renovierungsaktion. Sind zu Beginn noch alle motiviert und engagiert, so lässt dieses Verhalten im Laufe der Zeit immer mehr nach. Geplagt von Problemen (nicht nur finanzieller Natur) droht das Unternehmen fast zu scheitern. Nur einigen wenigen, die Fleiß, Geduld und Freizeit opferten, ist es zu verdanken das die Mühle der Arbeit nie vollständig zum Stillstand gekommen ist. Doch in der Endphase raffen sich noch einmal fast alle auf, um diesem Projekt den krönenden Abschluss zu geben, da alle schon sehnsüchtig darauf warten das neue JO einzuweihen.
Die Einweihungsfeier wurde sofort ein Riesenerfolg und viele lobten das Ergebnis dieser 3-monatigen Tortur.